Beim Future Internet Kongress in Frankfurt macht sich der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auch für die Wahl Darmstadts im Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ stark. (Foto: Fredrik von Erichsen / Hessen Trade & Invest GmbH)

Wirtschaftsminister fordert Engagement für die Digitalisierung

Beim 6. Future Internet Kongress am 18. Mai 2017 in Frankfurt hat der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auch für die Wahl Darmstadts beim Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ ausgesprochen. Der Minister hofft auf einen hessischen Sieg. Unternehmen und Menschen ruft er auf, die Digitalisierung noch stärker selbst in die Hand zu nehmen. „Wir dürfen die Gestaltung unserer Zukunft nicht dem Silicon Valley überlassen, sondern müssen unsere digitalen Produkte und Dienstleistungen selbst schaffen“, sagt Al-Wazir in Frankfurt. Die Digitalisierung biete die Möglichkeit Produktionsprozesse zu verbessern und die Ressourceneffizienz zu erhöhen. Wenn wir selbst aktiver bei der Entwicklung werden, schafft das wirtschaftliche Chancen für hessische Unternehmen und ermöglicht, einen größeren Anteil der Wertschöpfung in der Region zu halten, sagt der Minister.

Zum Future Internet Kongress hat das in Darmstadt ansässige House of IT gemeinsam mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium geladen. Das House of IT ist ein wissenschaftsnahes Zentrum zur Förderung innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Organisation des Future Interner Kongresses hat die hessische Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest übernommen.

Themen des Tages waren aktuelle Fragestellungen der Digitalisierung: Unter Anderem diskutierte der Darmstädter Professor Dr. Michael Waidner, Experte für Security und Privacy im Gespräch mit dem Technikphilosophen und Experten für Cyber-Kriminalität Dr. Sandra Gaycken zum Thema Cybersicherheit. In kurzen Impulsvorträgen wurden hessische Digitalisierungs-Themen aus den Feldern Industrie, Handel, Kultur, Energie, Gesundheit, Mobilität und Wohnen vorgestellt.

Digitale Produkte müssten zum Menschen passen, zu seinem Reaktionsvermögen und seiner Fähigkeit, sich auf Veränderungen einzustellen, fordert Al-Wazir: „Wenn wir unsere digitalen Werkzeuge so gestalten, wie wir sie brauchen, kann unsere Zukunft so werden, wie wir sie uns wünschen“. Die enormen Möglichkeiten digitaler Technologien gingen nicht nur Unternehmen an, sagt der Minister: „Jeder von uns muss sich als Gestalter der Digitalisierung begreifen und überlegen, welche Anwendungen uns als Individuen und als Gesellschaft weiterbringen. Um diese Fragen zu beantworten, brauchen wir die Initiativen der Bürgerinnen und Bürger.“

Al-Wazir hat einen Online-Selbsttest vorgestellt – hier können kleine und mittlere Unternehmen ihren Digitalisierungsgrad ermitteln und mögliche Lücken erkennen. Sie erhalten dabei Hinweise zu ihrem Entwicklungspotential sowie Handlungsempfehlungen und Informationen zu Beratungsangeboten. Der Check soll Firmen dieser Größe für das Thema Digitalisierung sensibilisieren.

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