Archiv des IMD © Kristof Lemp

Digitales Leuchtturmprojekt von Kulturschaffenden: Archiv des IMD geht online

Die Digitalstadt Darmstadt geht auch im Bereich Kultur für die Sicherung von Archivmaterial zukunftsorientierte Schritte. So hat in einem groß angelegten Digitalisierungsprojekt das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD) seit 2010 zentrale Teile seines wertvollen Archivs digital gesichert und in einer umfangreichen Datenbank erschlossen, die nun der Öffentlichkeit am 9. November mit einem Symposium im Designhaus Darmstadt vorgestellt wird.

Bei dem Projekt handele es sich um ein „digitales Leuchtturmprojekt von Kulturschaffenden“, so José David da Torre Suárez, einer der beiden Geschäftsführer der neu gegründeten Digitalstadt Darmstadt GmbH. Da Torre Suárez sieht bestätigt, was Oberbürgermeister Jochen Partsch über die Digitalstadt Darmstadt sagte, als er vom „Ergebnis jahrelangen Vordenkens und Vorarbeitens Darmstadts“ sprach, um zur „digitalen Vorzeigestadt für Europa zu werden“. Auch Geschäftsführer Joachim Fröhlich freut sich über die neue Möglichkeit, digitales Musikgut aufzubewahren:  „Dies ist ein Wegweiser, dass verschiedenste Akteure an einem gemeinsamen Ziel für unsere Modellstadt mitwirken können. Solche Projekte machen die Digitalstadt Darmstadt aus.“

Die Digitalisierung und Erschließung des IMD-Archivs wurde durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain und die Hessische Kulturstiftung, Kooperationspartner waren das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA), die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe, die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen und die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in Darmstadt ermöglicht.

„Für eine Kulturstadt wie Darmstadt ist es wichtig, dass zum einen die bedeutsamen Dokumente zeitgenössischer Musik der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik für die Ewigkeit gesichert werden, zum anderen müssen die Bürgerinnen und Bürger auch einen zeitgemäßen Zugang zu dieser wertvollen Sammlung des IMD bekommen“, betont Joachim Fröhlich. „Mit dem neuen digitalen Archiv können nun die derzeit etwa 89.000 Datensätze, mit rund 7400 Audio-Titeln, über 27500 Fotos und Kontaktabzüge, 38000 Briefen, Telegrammen und Postkarten, 13000 Verwaltungsdokumenten und 1700 Dokumenten verschiedener Textgattungen schnell und einfach recherchiert werden“, ergänzt José David da Torre Suárez.

Das Symposium am 9. November (Donnerstag) im Designhaus Darmstadt kann kostenfrei besucht werden.

Das Programm finden Sie unter:  http://www.internationales-musikinstitut.de/imd/forschung/36-digitalisierung.html

Hier können sich Interessierte auch zur Veranstaltung anmelden.

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