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Mit Wirtschaftsimpulsen auf die Zielgerade zur „Digitalen Stadt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt steuert engagiert und erwartungsvoll auf die Zielgerade der Bewerbung beim Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“. Das hat einmal mehr die Informationsveranstaltung am Dienstagabend (23. Mai 2017) in der Industrie- und Handelskammer Darmstadt gezeigt.

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Bundesweit einzigartig: Verkehrssteuerung in Echtzeit speist Open-Data-Plattform

Der Straßenverkehr wird in Darmstadt digital und in Echtzeit gesteuert – abhängig vom Verkehrsaufkommen. Alle 182 Signalanlagen sind über ein Lichtwellennetz mit einer Schnittstelle verbunden. 200 Kameras übermitteln mittels anonymisierter Bilder die Verkehrsdichte und lösen die optimierten Schaltungen automatisch aus. Einer Wissenschaftsstadt angemessen stehen die Verkehrsdaten auf dieser Open-Data-Plattform für Bürger, Privatwirtschaft und Forscher kostenfrei bereit. Die Technik bietet beste Voraussetzungen für die Entwicklung vieler Zukunftsanwendungen in der Verkehrssteuerung und ist ein weiteres Merkmal für das hervorragende Ökosystem für Digitalisierungsprojekte am Standort Darmstadt. Deutschlands erste Open-Data-Plattform für Verkehrsdaten wurde deshalb im Jahr 2016 in Berlin mit dem „Digital-Leader-Award“ ausgezeichnet.

Wirtschaftsminister fordert Engagement für die Digitalisierung

Beim Future Internet Kongress in Frankfurt macht sich der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auch für die Wahl Darmstadts im Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ stark. (Foto: Fredrik von Erichsen / Hessen Trade & Invest GmbH)

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Auch an der Hochschule Darmstadt ist die Digitalisierung zuhause

Die Hochschule Darmstadt (h_da) gehört zu den größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Über 50 Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge versprechen beste Berufsaussichten für über 16.000 Studierende in Darmstadt und an dem ausgelagerten Mediencampus im benachbarten Dieburg. Das Spektrum der Studiengänge reicht von den Ingenieurswissenschaften über Informationstechnologien, Soziale Arbeit, Gesellschaftswissenschaften und Wirtschaft bis hin zu Architektur, Medien und Design. Studiengänge und Forschung der h_da haben sich verstärkt international ausgerichtet. 18 Prozent Studierende mit ausländischer
Staatsangehörigkeit prägen den Charakter der Hochschule mit. Die h_da arbeitet mit rund 140 ausländischen Hochschulen in Lehre und Forschung zusammen.

„Angewandte Forschung und Entwicklung nehmen an der h_da eine Schlüsselrolle ein. Sie bereichern die Lehre mit neuen Themenanreizen und unterstützen die Integration von Studierenden in Forschungsvorhaben im Rahmen eines modernen Projektstudiums“, sagt Hochschulsprecher Simon Colin. In zahlreichen Projekten arbeitet die h_da eng mit Wissenschaftseinrichtungen, zahlreichen regionalen Wirtschaftsunternehmen sowie Kommunen und Gemeinden zusammen und ist Teil des Ökosystems, das Darmstadt und sein Umland so innovationsfreudig prägt.

Darunter auch viele zukunftsweisende Digitalisierungsprojekte: Das auf diesem Portal vorgestellte Startup Authada, das sich Online-Identifikationsverfahren verschrieben hat, ist ein Beispiel. Am Fachbereich Informatik wird mit der „Wheel Scout“-App eine Navigationshilfe für Rollstuhlfahrer entwickelt.

Innovationszentrum HIGHEST der Universität macht Gründer stark

Der Sprachgebrauch ist jung und szenetypisch cool: „Hier könnt Ihr Euer Anliegen pitchen“ und in der „Speaker Session Ideen vorstellen und Fragen klären“. Dr. Ruzica Lovric, Startup-Managerin an der TU-Darmstadt organisiert und moderiert den Gründerstammtisch des universitätseigenen Innovations-und Gründerzentrums HIGHEST. Gut zwanzig junge Leute sind heute zusammengekommen. Sie treffen sich alle zwei Monate. Studenten, Alumni aller Darmstädter Hochschulen. Teils bereits erfolgreiche Gründer sind dabei und auch externe sind willkommen. Frische Ideen, Gründungswille, der Wunsch etwas Eigenes zu bewegen vereint sie. Sie wollen voneinander lernen – Fördermöglichkeiten und Personalrekrutierung sind Themen, „wie finde ich den richtigen Programmierer in Indien?“, „wie habt ihr in San Francisco und Silicon Valley Eure Zweigstelle aufgebaut?“.

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Fast 11000 Besucher beim Tag der offenen Tür von GSI und FAIR

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür im GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und im künftigen Beschleunigerzentrum FAIR in Darmstadt: Knapp 11000 Besucher haben am Sonntag (7. Mai) die Gelegenheit zum Forschen und Entdecken genutzt. Auf dem Campus in Darmstadt stehen an diesem Tag Forschungsstätten, Labors und Experimentiereinrichtungen zur Besichtigung offen. Auch viele Familien zeigen sich begeistert: An mehr als 30 Stationen und auf fünf Rundgängen bekommen sie packende Einblick in die Arbeit rund um die Forschung mit Ionenstrahlen.

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Koryphäe für Cybersicherheit wird „Chief Digital Officer“ der Wissenschaftsstadt

Die weitere Entwicklung der Digitalisierung in Darmstadt wird künftig durch seine fachkundige und renommierte Beratung unterstützt: Professor Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und Professor an der TU Darmstadt übernimmt ab sofort auch die neu geschaffene Position des „Chief Digital Officer“ (CDO) der Stadt. Das hat Oberbürgermeister Jochen Partsch Anfang Mai 2017 bei einer Bürgerveranstaltung zur Digitalisierung im Darmstädter Darmstadtium bekannt gegeben.

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Darmstadt im Herzen – Internetportal vereint Angebote kommunaler Unternehmen

Nützliche Bürger-Informationen zu vielen städtischen Themen hält die Internetseite www.darmstadtimherzen.de für interessierte Bürger bereit. Gesundheit und Soziales gehören genauso dazu, wie Mobilität, Kultur- und Freizeitangebote und Energie und Wasser.

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Evonik will im Digitalstadt-Ökosystem schneller und besser werden

Die Darmstädter Erfindung von Plexiglas im Jahr 1933 hat den Standort von Evonik wesentlich geprägt. Heute sieht Evonik-Standortleiter Dr. Armin Neher in Darmstadt viele Standort-Vorteile für die erfolgreiche Digitalisierung. Für die Chemieindustrie bieten sich wichtige Chancen.

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Frische Anwendungsideen in der Satellitennavigation fördert cesah

Hessen, die Stadt, Hochschule und Universität sowie die Unternehmen T-Systems International und Telespazio VEGA schaffen in Darmstadt eine einzigartige Förderlandschaft für Startups. Das gemeinsam getragene Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) unterstützt die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die sich der Anwendung von Satellitennavigation bedienen. Das Land Hessen und die Europäische Raumfahrtorganisation ESA haben vor zehn Jahren das Gründerzentrum geschaffen. In unmittelbarer Nähe zum Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, ist es im benachbarten Technologie und Innovationszentrum TIZ angesiedelt. Cesah betreibt wiederum das ESA Business-Inkubationszentrum (BIC) – junge Unternehmen und Gründer werden hier bei der technischen Entwicklung, Realisierung und Markteinführung neuer Produkte unterstützt. Der Bezug zur Satellitennavigation ist der gemeinsame Nenner.