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Alle Informationen zum Darmstadt WiFi und den Darmstädter Apps

Darmstadt App
Mit der offiziellen Darmstadt App haben Sie alle wichtigen Infos für Ihren Aufenthalt in der Wissenschaftsstadt immer dabei. Die App bietet einen Stadtplan mit Sehenswürdigkeiten und Gastronomie, einen Veranstaltungskalender und Vorschläge für Stadtrundgänge (z.B. über das Jugendstil-Ensemble Mathildenhöhe) sowie Hörtouren mit der Straßenbahn und Nachrichten aus Darmstadt.
Verfügbar ist die kostenlose App im App Store und auf Google Play.

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Klinikum Darmstadt unterstützt weitere Krankenhäuser via Teleradiologie

Röntgen, Computertomographie genauso wie Kernspintomographie – fast alle Bilder werden heute auch am Klinikum Darmstadt digital erzeugt, digital archiviert und digital verteilt. Das betrifft die Wege innerhalb genauso wie außerhalb des Krankenhauses etwa in Praxen niedergelassener Ärzte. PACS heißt das Zauberwort hierfür – Picture Archiving And Communicating System. Auf dem digitalen Weg ist auch die Fernbefundung möglich: die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg und das Marienhospital Darmstadt werden heute bereits vom Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am Klinikum Darmstadt fernbetreut. Hierdurch wird die Notfallversorgung in diesen Krankenhäusern auch zu Zeiten sichergestellt, wenn keine eigenen radiologischen Fachärzte im Haus sind. Zudem kann in kritischen Fällen weitere Expertenmeinung eingeholt werden.
Bei der Teleradiologie arbeiten ein medizinischer-technischer Assistent und ein Arzt beim Patienten und ein radiologischer Facharzt am Klinikum Darmstadt zusammen. Die digitalen Bilder werden praktisch sofort online versendet und vom Radiologen befundet. Teleradiologie ist für die Notfallversorgung vorgesehen. Für diese Prozesse sind technische Vorgaben und Datenschutzbestimmungen einzuhalten, die vom Gesetzgeber geregelt sind. Dazu kommen zeitliche Vorgaben und Kommunikationsregeln. Strenge gesetzliche Auflagen sorgen dafür, dass Patienten auch unter diesen Bedingungen sachgerecht versorgt werden – auch insbesondere hinsichtlich der Strahlenschutzbestimmungen.
„Das digitale Management radiologischer Bilder ist heute nicht mehr wegzudenken“, erläutert Professor Dr. Peter Huppert, Leiter des Instituts für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin. Und er sieht immense Vorteile für Patienten und Ärzte: Bilder radiologischer Untersuchungen können nicht mehr verloren gehen, können jederzeit auf CDs dupliziert werden und zu beliebigen Zeiten an verschiedenen Orten betrachtet und ausgewertet werden.
Digitale Techniken haben die Radiologie an dieser Stelle auch im Klinikum Darmstadt revolutioniert. Bilder radiologischer Untersuchungen, wurden noch vor 15 Jahren überwiegend auf Filmen dokumentiert und in Tüten archiviert.
Digitale radiologische Bilder werden heute als CD oder über das Netz versendet und können so in interdisziplinären Fallkonferenzen, wie z.B. dem Onkologischen Arbeitskreis im Klinikum Darmstadt genutzt werden. So können auch mit externen Kollegen Behandlungen von Tumorpatienten beraten werden.
Als neue Entwicklung hat das Klinikum Darmstadt seit diesem Jahr die Möglichkeit geschaffen, digitale radiologische Bilder aus dem PACS und von den teleradiologisch versorgten Krankenhäusern auch auf mobilen Endgeräten zu betrachten. Damit können besonders erfahrene radiologische Ärztehinzugezogen werden, die in einem Dienstsystem eingebunden sind – immer dann, wenn schnelle Therapieentscheidungen notwendig sind. Ein Beispiel ist die Versorgung von Schlaganfallpatienten. Die Digitalisierung hilft entscheidend dabei, Patienten zeitnah bestmöglich zu versorgen – von der Diagnosestellung bis hin zur richtigen Therapieentscheidung, ist Huppert überzeugt.

Mit der „Wheel Scout“-App kommen Rollstuhlfahrer besser ans Ziel

Am Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt wird mit der „Wheel Scout“-App eine digitale Navigationshilfe entwickelt, die für mobilitätseingeschränkte Nutzer barrierefreie Wege findet. Die Besonderheit: Die Navigation funktioniert dank spezieller Bluetooth-Sender auch innerhalb von Gebäuden. Dabei berücksichtigt die App individuelle Profile und lässt sich mit Sprachbefehlen steuern. Jeder Nutzer kann Hindernisse in seiner Umgebung melden und so die Navigation weiter verbessern.

„Future Innovation Lab“ bringt Forscher und Unternehmen in die Arbeitswelt der Zukunft

Die Zukunft der Arbeit wird in Darmstadt von mehreren Wissenschaftlern und Institutionen erforscht. Im Zukunftslabor „Future Innovation Lab“ der Darmstädter Leap-in-Time GmbH, ist Zukunft heute schon erlebbar: Hier simulieren Wissenschaftler derzeit Arbeitsumgebungen, wie sie etwa im Jahr 2030 verbreitet sein werden.
In dieser Zeitspanne erwartet Professor Dr. Ruth Stock-Homburg die weitere Verschmelzung von Wohnen und Arbeiten. Die Professorin hat das Future Innovation Lab als Spin-off der Technischen Universität Darmstadt (TUD) gegründet. An der TU leitet sie den Fachbereich Marketing und Personalmanagement im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Das Lab simuliert schon heute das Thema „Smart Living And Working“, moderne Heimarbeitsumgebungen. Menschen sollen flexibel arbeiten können, spontan zwischen Familie und Arbeit wechseln, so lautet eines der Zukunftsszenarien.
Als weiterer Trend wir das „Activity Based Working“ dargestellt – durch vielfältige Arbeitsmöglichkeiten und technische Unterstützungen können Menschen produktiver werden. Zu den Arbeitsgeräten der Zukunft gehören im Lab Konferenztische, die sich schnell in der Pause zur Tischtennis-Platte umrüsten lassen. Auf dem Laufband können Mitarbeiter ihr Fitness-Programm erledigen während sie telefonieren oder am Monitor arbeiten.
Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein zeigt sich bei einem Besuch im Jahr 2016 begeistert von dem Darmstädter Zukunftslabor: Einen in Kooperation mit dem TU-Fachgebiet Telekooperation und Informatik-Professor Max Mühlhäuser entwickelten „Smart-Table“ würde Rhein dem Vernehmen nach sofort kaufen. Auch die Unternehmen Vario und Schott haben die Entwicklung unterstützt. Der Prototyp des Darmstädter Arbeitstischs der Zukunft vereint einen riesigen 3-D-Touchscreen-Monitor, einen Computer und eine stoßfeste Glasfläche.
Das Innovation Lab liegt im Loft einer umgebauten Kaserne mit Pferdestall. Backsteinmauern versprühen Industriecharme historischer Zeiten. Doch die Zukunft hat hier längst begonnen: Roboter begrüßen im Lab ihre Gäste – sie können künftig in Büros, in der Pflege und in Krankenhäusern Tätigkeiten übernehmen und den Menschen entlasten. Die Schnittstelle zwischen Robotik, Informatik, Psychologie und Betriebswirtschaft ist einer der Forschungsschwerpunkte des Innovationlab.
Neben eigenen Forschungen zu den Arbeitsszenarien der Zukunft, geeigneten Umgebungen, Beleuchtungssystemen und Produkten, können sich auch Manager und Unternehmen tageweise im Future Innovation Lab einmieten. Ein passendes Ambiente, wo Zukunftsvisionen geboren werden.

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Klinikum Darmstadt auf dem Weg zum digitalen Krankenhaus

40.000 Patientinnen und Patienten lassen sich pro Jahr im Klinikum Darmstadt stationär behandeln – für jeden Kranken fallen im Durchschnitt 75 Einzeldokumente an. Viele dieser Dokumente müssen 30 Jahre revisionssicher aufbewahrt werden – da kommen auf dem Papierweg schnell dutzende Regalmeter Patientenaktenarchiv zusammen. Die digitale Patientenakte revolutioniert den Informationsfluss und spart viele Quadratmeter Lagerfläche.

„Verschiedene Fachabteilungen, die in einem Krankenhaus zusammen am Patienten arbeiten, können zeitgleich und gemeinsam auf diese Dokumente zugreifen und haben immer die Einsicht auf vergangene Behandlungsfälle“, erläutert der IT-Abteilungsleiter im Klinikum Darmstadt Gerhard Ertl.

Darmstadts Patent für industrielle Drohneneinsätze: Der Wingcopter

Diese Drohne made in Darmstadt könnte in naher Zukunft viele industrielle Anwendungen beflügeln: Die Frankfurter Agaplesion Diakonie Kliniken testen die Fluggeräte gerade zum Transport von Blutkonserven zwischen den Standorten der Stadt. Mit entsprechender Sensorik und Kameras ausgestattet ist mit dem ferngesteuerten Flugobjekt „Wingcopter 178“ die Überprüfung von Starkstromtrassen und Pipelines möglich, die Früherkennung von Pflanzenschäden und Erosion im Agrarbereich und auch die zielgenaue Zustellung von Fracht und Paketen. Viele weitere Optionen sind denkbar. Auch der Einsatz für den Transport von Impfstoffen in abgelegene Regionen Afrikas wird erprobt. „Unsere Idee ist es mit dem Einsatz von Wingcopter auch Leben zu retten“, sagt Tom Plümmer, vom Entwicklerteam.

Swapper-Plattform tauscht nicht mehr Benötigtes

Manchmal sind es die missglückten Probearbeitstage, die letztlich den Beginn großer Ideen auslösen. Auch Joel Monaco aus Weiterstadt bei Darmstadt erging das so. Vor etwa drei Jahren heuert er als Schüler bei einer Fast-Food-Kette an. Das Arbeitsverhältnis dauerte nur wenige Stunden. „Das war ein wirklich ganz schlimmer Tag“, erinnert sich der heute 19-Jährige. „Da habe ich beschlossen, dass ich mein eigener Chef sein möchte.“ Einige Zeit später gründet er die Online-Tauschbörse Swapper.

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Darmstadt im Herzen – Internetportal vereint Angebote kommunaler Unternehmen

Nützliche Bürger-Informationen zu vielen städtischen Themen hält die Internetseite www.darmstadtimherzen.de für interessierte Bürger bereit. Gesundheit und Soziales gehören genauso dazu, wie Mobilität, Kultur- und Freizeitangebote und Energie und Wasser.

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Darmstadt-Apps mit Informationen für Gäste und Bürger

Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, ein digitaler Stadtplan und die Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs passen auf dem Smartphone in die Hosentasche. Verfügbar im App Store und auf Google Play.

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Frische Anwendungsideen in der Satellitennavigation fördert cesah

Hessen, die Stadt, Hochschule und Universität sowie die Unternehmen T-Systems International und Telespazio VEGA schaffen in Darmstadt eine einzigartige Förderlandschaft für Startups. Das gemeinsam getragene Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) unterstützt die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die sich der Anwendung von Satellitennavigation bedienen. Das Land Hessen und die Europäische Raumfahrtorganisation ESA haben vor zehn Jahren das Gründerzentrum geschaffen. In unmittelbarer Nähe zum Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt, ist es im benachbarten Technologie und Innovationszentrum TIZ angesiedelt. Cesah betreibt wiederum das ESA Business-Inkubationszentrum (BIC) – junge Unternehmen und Gründer werden hier bei der technischen Entwicklung, Realisierung und Markteinführung neuer Produkte unterstützt. Der Bezug zur Satellitennavigation ist der gemeinsame Nenner.