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Wissenschaftsstadt Darmstadt gewinnt Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den Wettbewerb „Digitale Stadt“ des IT-Branchenverbandes Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) gewonnen. Oberbürgermeister Jochen Partsch nahm die Urkunde am Montagabend (12. Juni) auf dem Bitkom-Vorabendempfang in Walldorf (Baden-Württemberg) zum Digital-Gipfel 2017 der Bundesregierung in Ludwigshafen von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und im Beisein des städtischen Chief Digital Officer, Michael Waidner, vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und weiteren der mehr als 20 Unterstützer, darunter IHK-Präsidentin Kristina Sinemus, dem Vorstand der HEAG Holding AG, Klaus-Michael Ahrend, und dem Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, Dieter W. Fellner, entgegen.

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Mit Wirtschaftsimpulsen auf die Zielgerade zur „Digitalen Stadt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt steuert engagiert und erwartungsvoll auf die Zielgerade der Bewerbung beim Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“. Das hat einmal mehr die Informationsveranstaltung am Dienstagabend (23. Mai 2017) in der Industrie- und Handelskammer Darmstadt gezeigt.

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Bürgerinformation im Darmstadium

Volles Haus im Darmstädter Kongresszentrum: Viele Bürger haben bei der Infoveranstaltung der Stadt zum BITKOM-Wettbewerb „Digitale Stadt“ Anfang Mai großes Interesse gezeigt. Die digitale Weiterentwicklung ihrer Stadt liegt den Menschen spürbar am Herzen. An Infotischen zu zehn digitalen Top-Themen hinterlassen sie Visionen, Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch möchte alle Anregungen sichten und Vorschläge einbinden bei den finalen Bewerbungsrunden Ende Mai in Berlin.

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Presse-Stimme // Bürgerinformation zur Digitalisierung in Darmstadt: Zehn Visionen

DARMSTADT – Vom Smartphone geweckt werden, während sich die automatisch gesteuerten Rollläden öffnen. Dann geht es mit dem Auto in die Stadt – staufrei, denn das Fahrzeug kennt die aktuelle Verkehrslage. Wird beim Shopping am Ende die Zeit knapp, kann das gewünschte Produkt via App bestellt werden und wird noch am gleichen Tag per Fahrradkurier zugestellt. So könnte ein Tag in der Digitalstadt Darmstadt aussehen. Zumindest zeigt das der Imagefilm der Stadt zum Thema.

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Presse-Stimme // Darmstadt will „Digitale Stadt“ werden

„Digitalisierung schafft Transparenz und verbindet Schnittstellen“, sagt Joachim Fröhlich, Leiter des Darmstädter Amts für Interne Dienste und IT. Die Kommune hat es im Bundeswettbewerb „Digitale Stadt“ des IT-Branchenverbands Bitkom in die Runde der letzten Fünf geschafft. Nun arbeitet sie an einem Konzept, um die Jury beim Finale Ende Mai zu überzeugen. Das ECHO wird bis zum „Oberbügermeister-Pitch“ am 31. Mai einige Bereiche vorstellen, in denen die Stadt stärker auf digitale Strategien setzen will – und um zu berichten, wie weit Darmstadt auf dem Weg zur „Digitalen Stadt“ ist.

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Cybersecurity-Beirat von San Antonio Texas unterstützt Darmstädter Bewerbung

Der US-Hightech- und Startup-Standort San Antonio möchte von den Erfahrungen der beispielhaften Digitalisierung in der Wissenschaftsstadt profitieren und eng mit Darmstadt zusammenarbeiten, erklärt Will Garrett. Garret ist Geschäftsführer des Cybersecurity-Beirats „Chamber of Commerce“ in der künftigen Partnerstadt Darmstadts.

Bürger sehen Vorzüge der Digitalisierung

Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt, dass eine breite Mehrheit der Bevölkerung die digitale Stadtentwicklung befürwortet. Fast drei von vier Bundesbürgern (71 Prozent) ab 14 Jahren sind der Meinung, dass digitale Technologien eine höhere Lebensqualität in Städten ermöglichen. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren sind es 84 Prozent.

Daumen drücken für die „Digitalstadt Darmstadt“ am 31. Mai

Ihre finalen Konzepte zur Bewerbung beim Bitkom Wettbewerb „Digitale Stadt“ werden die Oberbürgermeister der beteiligten Städte am 31. Mai 2017 in Berlin vorstellen. Jochen Partsch reist mit besten Argumenten im Gepäck für Darmstadt an. Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg sind mit von der Partie. Die Gewinnerstadt wird im Juni 2017 beim Nationalen Digitalgipfel bekanntgegeben.

Die ersten Anwendungen sollen bereits im Jahr 2018 in Betrieb gehen. In der Gewinner-Stadt sollen wichtige Infrastrukturen in den Bereichen Mobilität, Energie, Gesundheit und Bildung mit neuesten digitalen Technologien ausgestattet werden. Zudem soll die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen anbieten und der Handel intelligente Lieferdienste. Bei der Bewerbung wird Darmstadt von zahlreichen Unternehmen und Institutionen auf lokaler, sowie auf landes- und bundesweiter Ebene unterstützt.

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Presse-Stimme // Darmstadt will Digitalstadt werden

DARMSTADT – Darmstadt will Deutschlands „Digitale Stadt“ werden. Die Stadt nimmt, wie Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) jetzt dem ECHO bestätigte, am gleichnamigen Wettbewerb von Bitkom, dem Dachverband der IT-Branche, und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund teil. Die Darmstädter Bewerbung geht am Dienstag raus, Bewerbungsschluss ist am Mittwoch. „Wir haben alle Chancen, in diesem Wettbewerb erfolgreich zu sein“, zeigt sich Partsch optimistisch. Hinter dem Wettbewerb stehen Unternehmen aus der IT- und Digitalbranche, die ab 2018 an den Sieger für zwei Jahre Sachleistungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich ausschütten werden. Gefördert werden Infrastrukturmaßnahmen in den Bereichen Mobilität, Energie, Gesundheit und Bildung. Auch Verwaltung und Handel sollen mittels neuer Dienstleistungsangebote profitieren. Bislang stehen 19 Unternehmen als Förderer bereit, darunter die Telekom, Vodafone, Samsung, eBay, SAP und die Software AG. Zunächst wird bis Ende März eine sogenannte Shortlist ermittelt, auf der nur noch drei Konkurrenten übrig bleiben. „Auf diese Shortlist wollen wir auf jeden Fall“, sagt Partsch. Danach geht es im Mai weiter: Die Bewerbungen werden verfeinert, und am 31. Mai treten die verbliebenen Teilnehmer im „Oberbürgermeister-Pitch“ gegeneinander an. Die Bekanntgabe der Gewinnerstadt erfolgt am 13. Juni auf dem IT-Gipfel von Bitkom und der Bundesregierung. In Darmstadt tagt wöchentlich ein Projektteam mit Vertretern von Verwaltung, Hochschulen, Stadtwirtschaft und Unternehmen, das alle Ideen zusammenführt. „Wir bauen dabei auf den Stärken Darmstadts als Wissenschaftsstadt auf“, erläutert Partsch. Mit den Fraunhofer-Instituten SIT und IGD, der Technischen Universität und der Hochschule verfüge man bereits vielfach über Spitzentechnologie und -forschung. „Wir sind Schwarmstadt. Es hat sich bundesweit und auch international herumgesprochen, dass wir das Silicon Valley Deutschlands sind oder werden können.“ Auch die Verwaltung habe an vielen Stellen bereits digitale Vorarbeit geleistet. Aus diesen Gründen habe, so Partsch weiter, auch das Land Hessen entschieden, außer Darmstadt keine weitere hessische Kommune in dem Wettbewerb zu unterstützen. In der Ausschreibung zum Wettbewerb wird die Zielstellung vollmundig beschrieben: „Das Leben in der Digitalen Stadt wird so effizient und bequem, so bürgernah und umweltfreundlich sein wie in keiner anderen europäischen Stadt.“ Der Realpolitiker Partsch formuliert es so: „Die Bürger bekommen einen viel leichteren Zugang zu Dienstleistungen, die sie im Alltag brauchen. Und die Stadt wiederum baut die Stärken aus, die sie schon hat und die sie in die Zukunft tragen.“ Deshalb wolle man nach der Wissenschaftsstadt nun „Digitalstadt Darmstadt“ werden.

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Wie digital sind Sie?

Uns interessiert, wie Sie zur voranschreitenden Digitalisierung stehen. Was begrüßen Sie und welcher Technologie stehen Sie skeptisch gegenüber? Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse und werden diese im Sommer 2017 auf www.digitalstadt-darmstadt.de mitteilen.