Die Digitalisierungshelfer sind in Darmstadt zu Hause

Darmstadt ist die Heimat eines von derzeit elf Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren. Als zentraler Ansprechpartner unterstützt es kleine und mittlere Unternehmen in der Region Rhein-Main-Neckar, die ihre Geschäftsprozesse digitalisieren möchten. Mit praxisorientierten, kostenfreien Angeboten begleitet das Zentrum mittelständische Betriebe bei der Digitalisierung. Das Leistungsspektrum reicht von Erstinformation, über Analyse und Weiterbildung bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Lösungen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk.

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Alle Informationen zum Darmstadt WiFi und den Darmstädter Apps

Darmstadt App
Mit der offiziellen Darmstadt App haben Sie alle wichtigen Infos für Ihren Aufenthalt in der Wissenschaftsstadt immer dabei. Die App bietet einen Stadtplan mit Sehenswürdigkeiten und Gastronomie, einen Veranstaltungskalender und Vorschläge für Stadtrundgänge (z.B. über das Jugendstil-Ensemble Mathildenhöhe) sowie Hörtouren mit der Straßenbahn und Nachrichten aus Darmstadt.
Verfügbar ist die kostenlose App im App Store und auf Google Play.

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Wissenschaftsstadt Darmstadt gewinnt Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den Wettbewerb „Digitale Stadt“ des IT-Branchenverbandes Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) gewonnen. Oberbürgermeister Jochen Partsch nahm die Urkunde am Montagabend (12. Juni) auf dem Bitkom-Vorabendempfang in Walldorf (Baden-Württemberg) zum Digital-Gipfel 2017 der Bundesregierung in Ludwigshafen von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und im Beisein des städtischen Chief Digital Officer, Michael Waidner, vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT und weiteren der mehr als 20 Unterstützer, darunter IHK-Präsidentin Kristina Sinemus, dem Vorstand der HEAG Holding AG, Klaus-Michael Ahrend, und dem Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, Dieter W. Fellner, entgegen.

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Darmstadt und der Flughafenbetreiber Fraport planen gemeinsame „Digital-City-Touren“

Die digitale Zukunftsstadt des BITKOM kann der Welt so nah sein – jedenfalls wenn sich die Wettbewerbsjury im Finale für Darmstadt entscheidet. Für diesen Fall haben der Flughafenbetreiber Fraport AG und die Stadt Darmstadt bereits vereinbart, gemeinsame Erlebnistouren anzubieten. „Digital City Touren“ heißt das Projekt.
„Die Digitalstadt Darmstadt organisiert in Kooperation und mit Unterstützung der Fraport AG Digital City Touren für Delegationen aus dem In- und Ausland. Die Delegationen werden am Flughafen Frankfurt gemeinsam mit der Fraport AG empfangen und direkt und exklusiv nach Darmstadt gefahren (Fahrtzeit ca. 15 Minuten). Die Tour zu den Highlights der Digitalstadt Darmstadt beginnt an diesem Tor zur Welt“, beschreibt Thomas Schäfer von Fraport das Vorhaben.
Interessierte Besucher lernen die digitalen Vorzeigeprojekte der Digitalstadt Darmstadt kennen und erhalten Einblicke in die Digitalstrategie des drittgrößten Flughafens in Europa.

Presse-Stimme // EAD will Abfallentsorgung durch Sensoren in Mülltonnen verbessern

Umweltschutz und Digitalisierung – zwei Themengebiete, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Das will Darmstadt durch den Wettbewerb Digitale Stadt ändern. Ressourcen sollen dank modernster digitaler Technik effizienter genutzt und Emissionen vermindert werden, beispielsweise in der Müllentsorgung durch den EAD.

„Zur Zeit klappern die Müllautos alle Tonnen ab, die auf ihrer Tour liegen“, erklärt Sabine Kleindiek, Betriebsleiterin des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD). Dieses System könnte aber bald der Vergangenheit angehören. Denn der EAD testet auf dem Campus Lichtwiese der TU Darmstadt aktuell Mülltonnen mit eingebauten Sensoren.

Der kleine Messfühler übermittelt den Füllstand der Tonne an den EAD, der dann die Leerung veranlasst. So werden Mülltonnen nur dann angefahren, wenn sie auch wirklich geleert werden müssen. Das bedeute, dass kleinere, elektronisch betriebene Fahrzeuge eingesetzt werden könnten, betont die Betriebsleiterin. „Dadurch können die Touren optimiert und Emissionen reduziert werden“, sagt Kleindiek weiter. Außerdem sollen Verkehrsdaten genutzt werden, um die Müllautos dann fahren zu lassen, wenn möglichst wenig Verkehr ist. „Wir reduzieren also nicht nur die Umweltbelastung durch die Müllfahrzeuge, sondern auch den Stau auf den Straßen, was für die Darmstädter natürlich eine Entlastung ist“, so die EAD-Chefin.

Doch wenn es keine festen Abholtage für den Müll mehr gibt, woher wissen die Darmstädter dann, wann die Tonnen auf die Straße müssen? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: „Denkbar wäre, dass die Mitarbeiter die Tonnen mit dem Einverständnis der Bewohner von den Grundstücken holen oder die Leute per Smartphone informiert werden, wenn die Tonne raus muss“, erklärt Kleindiek.

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Mit Wirtschaftsimpulsen auf die Zielgerade zur „Digitalen Stadt“

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt steuert engagiert und erwartungsvoll auf die Zielgerade der Bewerbung beim Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“. Das hat einmal mehr die Informationsveranstaltung am Dienstagabend (23. Mai 2017) in der Industrie- und Handelskammer Darmstadt gezeigt.

Presse-Stimme // Mehr Sicherheit durch Datenschutz

Das Klinikum Darmstadt will künftig Online-Beratung durch Ärzte anbieten. Geplant sind hier sowohl Chatrooms, in denen Patienten allgemeine Fragen zu bestimmten Themen stellen können, als auch Online-Sprechstunden für einzelne Patienten. Denkbar sei zum Beispiel eine Sprechstunde zum Thema Diabetes, bei der Betroffene ihre Werte mit einem Arzt besprechen und so den Weg zum Internisten sparen könnten, erläutert Gerhard Ertl, IT-Chef des Klinikums Darmstadt. „Länder wie England oder Australien machen das bereits erfolgreich“, ergänzt er.

Presse-Stimme // Videointerview mit Jochen Partsch zur „Digitalen Stadt“ Darmstadt

Darmstadt steht mit vier weiteren Bewerbern in der engeren Wahl zum Wettbewerb „Digitale Stadt“ des IT-Branchenverbandes Bitkom. Daneben sind auch Heidelberg, Paderborn, Wolfsburg und Kaiserslautern noch im Rennen um die Auszeichnung als „Digitale Stadt“.

Beim Videointerview (oben) auf der Mathildenhöhe am Mittwoch, 24. Mai, mit ECHO-Chefredakteur Lars Hennemann erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), warum er sich für Darmstadt gute Chancen ausrechnet.

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Bundesweit einzigartig: Verkehrssteuerung in Echtzeit speist Open-Data-Plattform

Der Straßenverkehr wird in Darmstadt digital und in Echtzeit gesteuert – abhängig vom Verkehrsaufkommen. Alle 182 Signalanlagen sind über ein Lichtwellennetz mit einer Schnittstelle verbunden. 200 Kameras übermitteln mittels anonymisierter Bilder die Verkehrsdichte und lösen die optimierten Schaltungen automatisch aus. Einer Wissenschaftsstadt angemessen stehen die Verkehrsdaten auf dieser Open-Data-Plattform für Bürger, Privatwirtschaft und Forscher kostenfrei bereit. Die Technik bietet beste Voraussetzungen für die Entwicklung vieler Zukunftsanwendungen in der Verkehrssteuerung und ist ein weiteres Merkmal für das hervorragende Ökosystem für Digitalisierungsprojekte am Standort Darmstadt. Deutschlands erste Open-Data-Plattform für Verkehrsdaten wurde deshalb im Jahr 2016 in Berlin mit dem „Digital-Leader-Award“ ausgezeichnet.

Wirtschaftsminister fordert Engagement für die Digitalisierung

Beim Future Internet Kongress in Frankfurt macht sich der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir auch für die Wahl Darmstadts im Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“ stark. (Foto: Fredrik von Erichsen / Hessen Trade & Invest GmbH)