Der Bitkom Wettbewerb – Darmstadt hat sich für die Endrunde qualifiziert

Der Digitalverband Bitkom, seine Mitglieder und der Deutsche Städte- und Gemeindebund wollen eine digitale Vorzeigestadt für Deutschland und Europa aufbauen. Dazu wird der Wettbewerb „Digitale Stadt“ ausgelobt, zu welchem sich Darmstadt im März für die Endrunde qualifiziert hat. Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg sind mit von der Partie. Die Entscheidung fällt Mitte Juni 2017.

In einem einzigartigen Pilotprojekt soll demonstriert werden, wie die Stadt der Zukunft aussehen könnte – auf Basis modernster Telekommunikations-Infrastruktur und durch innovative Lösungen in den Bereichen Energie, Verkehr, Verwaltung, Gesundheit, Bildung, Handel, Sicherheit und Gesellschaft. Lebenswert, effizient und nachhaltig.

Was und wer steht dahinter?

Die Unterstützung eines breiten Bündnisses aus namenhaften Unternehmen, die ein Sponsoring von Produkten und Dienstleistungen im Wert von mehreren Millionen Euro bereitstellen. Dazu zählen:

Deutsche Telekom, Hewlett Packard Enterprise, Samsung, Software AG, Vodafone, DJI, DocMorris, DPD Dynamic Parcel Distribution, eBay, Kathrein, PTV Group, Speed4Trade, vitaphone, Deutsche Städte- und Gemeindebund, WirtschaftsWoche, SAP, Autodesk, Deutsche Bahn, eluminocity, embeteco, Little Bird, m.Doc, nebenan.de, Roland Berger.

Was das Land, die Stadt und die Unterstützer dazu beitragen

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird ein nachhaltiges Programm für den Aufbau der Digitalen Stadt aufsetzen und dabei eine nutzerorientierte Vorgehensweise verfolgen – im Sinne von, was wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger. Dazu werden Diskussionsforen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Stadtwirtschaft und Experten initiiert. Eine Bürgerbeteiligung für das Thema Digitale Stadt wird dauerhaft eingerichtet. In der Umsetzung wird eine größtmögliche Vernetzung von bestehenden und auch zukünftigen Lösungsansätzen hergestellt. Ziel des städtischen Projektmanagements ist es, einen möglichst großen Teil der Maßnahmen so aufzusetzen, dass sie auch nach dem Projektzeitraum weiterverfolgt und nachhaltig entwickelt werden. Dafür erfolgt eine enge Abstimmung mit den unterstützenden Digitalunternehmen. Als Rechtsform wird eine GmbH angestrebt, die als Dienstleister zur Umsetzung der Digitalen Stadt fungiert und durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt beauftragt wird. Hierbei wird sich die Stadt Durchgriffsrechte sichern. Neben Gestaltung und Durchführung der Ausschreibungen ist die Gesellschaft für die Koordination, das Controlling und die Vernetzung der Maßnahmen zuständig. Zur Stärkung der Breitenwirkung werden – auch über soziale Medien – Projektmeilensteine durch die GmbH kommuniziert. Die Struktur des Projektmanagements soll neben exklusiv in der GmbH tätigen Experten auch Entscheidungsträger aus den wesentlichen städtischen Gesellschaften und den Dezernaten einschließlich des Oberbürgermeisters beinhalten, um die Exekutivfunktion zu untermauern. Die Anzahl des Personals und die Kapitalausstattung werden in Abhängigkeit von dem Projektvolumen konkretisiert. Zur Zeit wird von zehn Mitarbeitern (m/w) und einem mind. 7-stelligen Budget p.a. für die GmbH ausgegangen. Es ist beabsichtigt, dass die Mittel für das Projektmanagement gemeinsam durch die Stadt und das Land Hessen bereitgestellt werden und die Anschlussfinanzierung – nach Ende der pro bono Leistungen – durch die Stadt.

X

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen